Hartzkritik

Presse | Ein Grund nach Bielefeld zu kommen

Ein Grund zu Kommen und sich zu Informieren.

Am 06.01.2010 um 19:30 Uhr
Globales Grundeinkommen als Teil öffentlicher Daseinsvorsorge
Informationsabend mit Werner Rätz (attac Deutschland)

…und am 15.01.2010 um 19:00 Uhr Pro und Contra Grundeinkommen

Diskussionsrunde mit
Andreas Geiger (Bundesweite Erwerbslosenbewegung)
Daniel Kreutz (Sozialexperte)
V.i.S.d.P.: Jens Heuermann // attac Bielefeld // c/o BI Bürgerwache e.V. // Rolandstr. 16 // 33615 Bielefeld

www.attac-netzwerk.de/bielefeld // www.bi-buergerwache.de

Ausstellung zum Thema Grundeinkommen
Öffnungszeiten: Mi. und Fr. von 10 bis 14 Uhr
oder nach Vereinbarung ( 0521 . 13 27 37)
Foto: flickr.com // henry
Einkommen für ALLE!
Das Grundeinkommen:
Sowie vom 21.01. bis zum 12.02.2010 in Herford
Unterstützt durch:
www.attac-netzwerk.de/bielefeld // www.bi-buergerwache.de

Anfahrtsbeschreibung:

Gründe für ein bedingungsloses Grundeinkommen

Die klassische Volkswirtschaft versteht Ökonomie als Verwaltung des Mangels. Attac setzt dem eine konträre Position entgegen. Jeder Mensch hat, weil es ihn gibt, ein Recht auf Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und Reichtum, das ist ein
Menschenrecht. Allerdings ist eine aktive gesellschaftliche Beteiligung nur möglich, wenn jeder über genügend Einkommen verfügt.
Gesellschaftlicher Reichtum ist vorhanden Unsere Gesellschaft verfügt über genügend materiellen Reichtum. Weltweit gibt es
genug Ressourcen um Allen ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Elend und Hunger ist eine Frage der Verteilung und des politischen Willens. Die Vermehrung von Reichtum ist weiterhin möglich Unsere Gesellschaft produziert mehr, als Menschen für ein gutes Leben benötigen. Den gesellschaftlichen Reichtum zu erhalten, ist mit weniger menschlicher Arbeit
möglich.

Ein Grundeinkommen ist finanzierbar

So sehr sich die verschiedenen Modelle eines Grundeinkommens voneinander unterscheiden, gemeinsam an ihnen ist vor allem eines: sie sind bezahlbar. Die Vollbeschäftigung ist eine Illusion.  In den meisten Sozialsystemen werden soziale Ansprüche und Leistungen an Erwerbsarbeit gekoppelt. In Zukunft muss dies entkoppelt werden. Nur ein reales Einkommen, unabhängig von einer produzierenden Erwerbstätigkeit, sichert die soziale Teilhabe und verhindert Ausgrenzung. Eine Arbeitsstelle mag ein Recht sein, ein Einkommen ist eine Notwendigkeit! Eine emanzipatorische Gesellschaft braucht ein bedingungsloses Grundeinkommen
Der alte Sozialstaat hat versagt. Produktivitätsfortschritte und Rationalisierungen haben die Vollbeschäftigung ad absurdum geführt.

(Quelle: Rundbrief der BAG PLESA)

 

Geschrieben am Mittwoch, 23. Dezember 2009
Abgelegt unter Aus der Presse.
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