Hartzkritik

Noch eine Studie: Regelsatz müsste auf über 600,- Euro

Der Diplom-Kaufmann Rüdiger Böker hatte für einen der Regelsatzkläger, Thomas Kalley, zwei Stellungnahmen bzgl. der Falschbemessung der bisherigen Hartz-IV-Regelsätze erstellt, die in das Hartz-IV-Verfahren beim Bundesverfassungsgericht mit dem Az.: 1 BvL 1/09 eingeflossen waren. Nun hat Böker ein neues Gutachten über die Höhe der Regelsätze bei Hartz IV angefertigt.

Rüdiger Böker hat anhand seiner bisherigen Arbeit und anhand seitens des LSG Hessen bereits eingeholter Fachgutachten und anhand der Vorgaben des Hartz IV-Urteils des Bundesverfassungsgerichtes vom 09. Februar 2010 die Hartz IV-Regelsätze neu bemessen.

Schon Lutz Hausstein kam in seiner empirischen Studie, “Was der Mensch braucht“, auf einen Betrag von über 600,- Euro. Zwar bleibt Böker in seinem Gutachten unter dem Betrag von Hausstein (684,68 Euro), kommt aber dennoch auf einen Eckregelsatz 631.- Euro!

Immerhin liegt Böker damit auch noch 272,- Euro über dem derzeitigen Hartz IV-Regelsatz. Aufmerksam auf das Böker-Gutachten machte die gegen-hartz.de-Redaktion.

Das Gutachten als pdf-Datei gibt es ->hier!

 

Geschrieben am Mittwoch, 17. Februar 2010
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