Hartzkritik

Mit Angst zur Maßnahme

Aufruf an PIA-Verängstigte in Mülheim a.d. Ruhr

Landauf, Landab haben sich in der Hauptsache die Wohlfahrtsverbände das Geschäft als Maßnahmeträger unter den Nagel gerissen. Dies geht soweit, dass sie für einen EinEuroJobber zwischen 300 und 800 Euro pro Monat bekommen.

Nicht sehen, nichts hören, nichts sagen, so wünscht sich die PIA ihre Welt

Es ist ein einträgliches Geschäft geworden. Eine Verwaltung wurde dafür in den neu gegründeten Vereinen oder Gesellschaften auf gemeinnütziger Basis eingerichtet. Ob sie nun Diakonie, Caritas oder Arbeiterwohlfahrt heißen, sie alle stellen ihre Arbeit als mildtätig hin und bewerben dies recht offen im Internet, vor allem dass sie langjährig Arbeitslosen über die EinEuroJobs eine Möglichkeit bieten, ihr angeblich verkorkstes Leben wieder besser zu strukturieren.

Anders scheint es bei der PIA, der Paritätischen Initiative für Arbeit in Mülheim a. d. Ruhr zu sein. Außer, dass auf diverse Projekte hingewiesen wird, bekommt man Einsicht in die Arbeit der PIA nur über einen Kunden-Login! Da kommt zwangsläufig die Frage auf, was die PIA, samt ihrer Verflechtungen, wohl zu verbergen hat?

Auch über eine Internetsuche bekommt man nicht viel über die PIA heraus, außer eben über die angebotenen Projekte. Die lauten etwa „shop and go“, ein Heimlieferservice, der Kranken und Alten als Einkaufshilfe angeboten wird, „Public Car“, was eher als Autovermietung daherkommt, als ein Car-Sharing-Projekt oder „Radstation“, eine Fahrrad- und Navigationsgerätevermietung, samt angebotener Fahrradbewachung und „Revierrad“, dazu noch das Beratungsangebot der „Freizeitdienste“, denen man auch eine Tourenplanung durchs Ruhrgebiet überlassen kann.

Bei weiterer Suche im Internet stößt man allerdings auch unweigerlich auf einen Artikel aus 2009 in der Online-Ausgabe der WAZ. In diesem Artikel erhält man tatsächlich einige Informationen, was die PIA in Mülheim macht. So erfährt man nämlich, dass sich die PIA in der Hauptsache um Arbeitslose kümmert und das auf recht flexible und individuelle Art und Weise. Diese flexible und individuelle Art und Weise stellt sich offenbar jedoch als recht interpretationsbedürftig heraus, denn unter den 4 Kommentaren zu dem Artikel ist auch einer, in dem heftige Kritik geübt wird.

Von selbstherrlicher Art – speziell dieser Einrichtung – ist da über die PIA zu lesen und dass 80 Arbeitsplätze eigentlich 80 EinEuroJober bedeutet. Und überhaupt, bei den Festangestellten handele es sich zu 98 Prozent um ein Auffangbecken für Spinner.

Nun hört man allerdings auch von Betroffenen, dass sie teils mit Angst zur PIA gehen. Denn immerhin kümmert sich die PIA auch um psychisch vorbelastete Menschen, führt mit ihnen ein Profiling durch und erhält so Kenntnisse darüber, wie am besten geholfen werden könnte. Ob allerdings die Hilfe der PIA so aussehen sollte, dass vermutlich auch Menschen teils körperlich von Coaches der PIA bedrängt oder über Psycho-Tricks „klein“ gemacht werden, um sie in irgendeiner Form unter Druck zu setzen, darf zu Recht bezweifelt werden. Es widerspricht auch grundsätzlich den hehren Zielen, die PIA sich auf ihre Fahne schreibt, obwohl lt. GF Frank Schellberg, “PIA ihre Arbeit lieber im Hintergrund sieht”.

Bedenkt man, dass wohl die Sozialagentur Mülheim schon teils in ihren Eingliederungsvereinbarungen verankert, dass der Besuch der PIA zwingend ist, andernfalls Sanktionen drohen, dann kann es nicht angehen, dass Betroffene dort vermutlich so behandelt, bzw. so unter Druck gesetzt werden, dass erwachsene Menschen Angst haben, dort hinzugehen. So jedenfalls baut man keine verunsicherten Menschen auf, wenn es denn bedeutet, mit „speziellem Coaching” zu mehr Selbstbewusstsein verhelfen zu wollen.

Scheinbar bedeutet “Coaching” für die PIA, die ihr anvertrauten Arbeitslosen nicht aus den Augen zu lassen. So haben Recherchen ergeben, dass sogar während der Pausen ständig ein “Aufseher” in der Nähe sein soll; selbst wenn zwei Teilnehmer zeitgleich zur Toilette gehen oder lauschende Aufpasser auf den Raucherhöfen darauf achten, dass niemand sich über die „Maßnahmen“ der PIA oder die Art und Weise der Coaches unterhält. Auch gibt es Informationen darüber, dass einer Mutter ein freier Tag verwehrt worden sein soll, obwohl sie an dem Tag ihr Kind in der Schule hätte anmelden müssen.

Sogar Drogentests sollen von PIA eingefordert worden sein. Die Betroffenen werden zu „Sitzungen“ herbeizitiert, bei denen vorher drei bis vier Mitarbeiter der PIA bis auf Tuchfühlung die Betroffenen angingen. Anschließend wurden die Betroffenen wohl zu 15- bis 20minütigen Einzelgesprächen mit 2 Coaches geleitet, aus denen sogar gestandene Männer mit Tränen in den Augen herausgekommen sein sollen. Bei diesen Gesprächen wurde ihnen, lt. Information der Betroffenen, u. a. unterstellt, nach Alkohol zu riechen.

Angst und Schrecken wird verbreitet und Betroffenen müssen sich allmorgendlich schon übergeben, vor lauter Aufregung, bevor sie zur PIA gehen. Unweigerlich wird die Frage aufgeworfen, was die PIA mit ihrer „Methode“ bezweckt und was die PIA zu verbergen hat, wenn zusätzlich zu den sowieso schon vorhandenen Existenzsorgen der Arbeitslosen, noch zusätzliche Ängste geschürt werden, damit nichts nach Außen dringt.

Hier ist keine “Arbeit im Hintergrund” gefragt, sondern derartige Vorfälle müssen schonungslos ans Licht der Öffentlichkeit gebracht werden. Hartzkritik ruft daher alle PIA-Geschädigten auf: Sendet eure Erfahrungen ein, damit deutlich gemacht werden kann, dass die PIA so nicht mit euch Arbeitslosen umgehen darf! Eure Anonymität ist selbstverständlich garantiert.

Eure Erfahrungen bitte einsenden an info@hartzkritik.de

 

Geschrieben am Mittwoch, 10. März 2010
Abgelegt unter Aktuelles.
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49 Kommentar to “Mit Angst zur Maßnahme”

  1. Mario sagt:

    Mensch sowas ist echt krass.

    Und die Agenturen mischen da alle mit. Wenn man den arbeitenen Menschen nur mal begreiflich machen könnte was solche Maßnahmen den Steuerzahlern für Geld kostet, was für eine Schändliche Leistung seitens dieser Maßnahme-Betreiber erbracht wird und wie wenig bis garnichts es den Arbeitslosen diese Sachen nützt.

    Deutschland ist echt ein Land voller Aasgeier, Kapitalisten und rücksichtslosen Geiern geworden. Aber unsere Geschichte lehrt uns, dass es in jeder Epoche die Reichen und auch das arme und unterdrücke Volk gab, dass die Bürde vom Versagen der “Obrigkeit” tragen musste. Es war so, es ist so, und wenn nicht bald mal ein Umdenken stattfindet wirds auch immer so bleiben und dann muss nur ein kleiner Mann kommen der alles ändern will und schon haben wir den 3. Weltkrieg. Vielen Dank an die Politik für komplettes Versagen Eurerseits auf ganzer Linie bezahlt durch den Steuerzahler!!! Aber meckert nur weiter über die Hartz4er…. jämmerlich!

  2. Inga sagt:

    Klingt alles sehr nach “freiwilligem Angebot” Ist es das oder nicht?

    http://www.derwesten.de/staedte/muelheim/Hilfe-massgeschneidert-id809556.html

    Wie sieht ein “individuelles Coaching” aus?

    Sehr bedenklich ist, dass Herr Schellberg von der Stadt Mülheim für ein “familienfreundliches Unternehmen” ausgezeichnet wurde, gleichzeitig rekrutiert er Arbeitswillige aus “seinem” Kundenklientel. Vielleicht sogar die, von denen er durch 4-Augen-Gespräche weiß, dass sie besonders verzweifelt eine Arbeit suchen?

  3. User unbekannt sagt:

    Leider muss ich anonym bleiben, weil auch ich Angst vor PIA habe. Die oben geschilderten Zustände stimmen. Ich habe auch noch ganz andere Erfahrungen gemacht: Frauen, die zitternd in die Räume kommen, angegiftet werden, kleingehalten. Männer, die herunter gemacht werden von den Coaches.
    Bewerbungsanschreiben, die verfasst werden, werden ständig überprüftund kontrolliert auf angeblich gutes Deutsch, und das so lange, bis die Bewerbungsfrist der entsprechenden Stellenanzeige abgelaufen ist. Sogenannte “Intensivwochen” werden durchgeführt…D. h., man muss dort antanzen, erhält eine Einführung in “Benimm” (z. B., dass man saubere Fingernägel zu haben hat) und dann geht es raus ins “Stadtleben”:-( Jeder “Kunde” erhält einige Ausdrucke seines Lebenslaufes und darf dann in den Innenstädten von Duisburg, Oberhausen, Mülheim etc persönlich seine Bewerbung in einem Geschäft bei der Kassiererin an der Kasse abgeben.
    Ich wüsste gerne, ob dies im Sinne der Steuerzahler ist? Ich wüsste auch gerne, warum solche “Massnahmen” gefördert werden…
    Ausserdem ist die Atmosphäre dort der Gesundheitspolitik nicht zuträglich… Und das meine ich ernst. Leute, die erbrechenderweise und zitternd dort ankommen, sind nicht gerade gesund für das Gesundheitssystem:-(

    Feige Grüße

  4. ...einer von vielen^^ sagt:

    An den Staat,

    ich frage mich langsam ganz ehrlich ob hier noch alles zu unseren vorteilen läut.

    da ich ein/e nennen wir diese mal bekannte person habe, welche aktuell an dieser maßnahme teil nimmt, kann ich dieses auch wenn ich arbeitet gut beurteilen, weil es meiner meinung nach nicht richtig sein kann, dass wenn jemand in einem alter zwischen 20-25 jahren eine lehre anfangen möchte, dieses ihm dann untersagt wird obwohl er die möglichkeit hätte und anschließend mit einer kürzung gedroht wird !

    zudem kann es auch nicht sein, dass die mir bekannte person seit über drei monaten an dieser maßnahme teil nimmt und noch nicht einen schritt vorwärts gemacht hat.

    ich nehme mal ganz schwer an, dass diese so genannten COACHES den staat ja auch wieder geld kosten, da es ja einen staatliche maßnahme ist.

    es wird ja noch nicht einmal der versuch unternommen diese wieder im arbeitsmarkt zu integrieren, obwohl einige der teilnehmer diese möglichkeit rein vom alter wie auch von der körperlichen verfassung her durchaus hätten.

    sollte jedoch der teilnehmer selber versuchen dieses zu schaffen und fällt damit auf die fresse, wird diesem dann auch wieder mit einer kürzung gedroht !!!

    also bitte versucht uns und die gesellschaft nicht weiter zu versrchen und scharmlos auzunutzen, weil die leittragenden sind im endeffekt weder staat noch bürger sondern das ganze land.

    das es uns wirtschaftlich aktuell nicht gut geht außer den drecks bonzen ist ja allgemein bekannt

    danke für’s lesen @all

    kämpft gemeinsam nicht allein

  5. Vocans sagt:

    Neugierigerweise würde ich jetzt gerne mal wissen, ob denn Anzeige gestellt wurde.
    Falls sich jemand aus dieser Maßnahme nicht zur Polizei traut, es gibt auch die Möglichkeit der Onlineanzeigen.
    Hier ist der Link dazu:
    https://service.polizei.nrw.de/egovernm … zeige.html

    Einige aus dieser Maßnahme müßten ja auch ein PC haben, und daher schließt euch irgendwie zusammen und besucht euch nach der Maßnahme gegenseitig. ( Diejenigen die ein PC haben und die die keinen haben ) Jeder einzelne stellt dann individuell eine Onlineanzeige gegen den Coach, Trainer, oder wie sie da sonst heißen, die einem unter Druck ( Nötigung ) setzen oder behaupten, daß sie nach Alkohol riechen usw.
    Den Alkohol,- wie Drogentest, der unerlaubter Weise auch gemacht wurde, ebenfalls darin erwähnen. Das ist eine Straftat, da der Maßnahmeträger dazu keine richterlichen ( zumindestens beim Drogentest ) Erlaubnis hatte.
    Ich hoffe auch, daß einige sich sowas wie ein Tagebuch zuhause geschrieben haben, um das alles nachweisen zu können. Sowas ist ratsam, damit dies nicht untergeht.

  6. Gast009 sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    was hier zu lesen ist (und was ich so mitbekommen habe), gibt es nicht nur bei der PIA, sondern auch in der freien Wirtschaft. Dort nennt man so was im Neudeutsch “Mobbing”. Hier besteht allerdings noch der Sonderfall, dass durch die zuständige Sozialagentur Sanktionen drohen. Dadurch wird allerdings noch das Mobbing verstärkt bzw. motiviert. Im Netz gibt es ausreichend Informationen über Mobbing und über die Strafbarkeit von Taten des Mobbing sowie über die Nachweisbarkeit. Es können je nach Art des Mobbing verschiedene Paragrafen aus dem Stgb in Betracht kommen, eine ausreichend begründete Anzeige reicht aus, damit die Polizeibehörde selbständig Ermittlungen einleiten kann. Sollten nun Vergehen dieser Art juristisch nachgewiesen werden gegenüber der PIA bzw. Mitarbeitern der PIA, so bliebe noch die Möglichkeit zu prüfen, inwiefern die Sozialagentur zur Verantwortung zu ziehen ist im Sinne der Beihilfe. Dieses kann aber nicht nur der Betroffene alleine nachweisen, sondern obliegt der hier versammelten Gemeinschaft und einem sehr engagierten Anwalt, der Interesse hat, der PIA das Handwerk zu legen.
    Googelt also bitte nach dem Begriff Mobbing (es gibt sogar Vereine und Diplomarbeiten, die sich mit diesem Thema beschäftigen!), und zieht Eure Schlüsse/Konsequenzen daraus.

    Mit freundlichen Grüßen
    Gast009

  7. gast 0010 sagt:

    Ich kann alles negative zur pia bestätigen.

    verängstigte 1 euro jobber machen in einem verschimmelten kabuff unter den ice schienen
    des hbfs (klasse für die ohren, gesundheit allgemein) schichtdienst bis 22.30 uhr. im winter brutal kalt, da die tür für die rad-vermietung immer auf sein muss, im sommer sauna, da die decke aus stahl ist.
    365 tage im jahr. es gibt keinen feiertag. es gibt ausgleich. jedoch ist ein freier montag für einen sonntagsdienst von 8 – 18.30 ohne pause kein ausgleich.

    es wird für ein halbes jahr unterschrieben, doch wer sich weigert in die verlängerung zu gehen (auf ein jahr) wird vom coach der soz.agentur gemobbt und gekürzt. 30 %.

    eigenes erlebnis.

    ich wurde mit der aussicht auf ein normales arbeitsverhältnis dort von meinem soz.agenten
    in den 1 eu job gezwungen. da ich mich weigerte mein reales weiteres berufsziel aufzugeben wurde ich von der pia ein euro job leiterin kannenberg schlecht beurteilt. (beharrt auf unrealem berufsziel…)

    die stellvertretende 1 eu job leiterin johannsen ist ein mensch der unfähig wäre, woanders menschen anzuleiten. die kann einmal gar nichts ausser kacksprüche wie “na, herr ….alles scheisse , oder? ” reissen.

    der laden lebt von der angst der jobber vor sanktionen. und 80 – 100 * 800 euro die jeden monat für jeden jobber von der agentur fliessen. die genaue zahl der ein eu jobber ist nicht herauszubekommen, da sie über das ganze ruhrgebiet verteilt sind.
    120 + fahrkarte werden herausgetan.

    herauszunehmen aus meiner kritik ist der pia edv mann kluck, der leiter der radwerkstatt und herr schaad vom ruhrraddienst. die können wirklich was und sind halt dort gelandet, aus welchen gründen auch immer.

    könnte immer noch kotzen, das ich nicht vor tag 1 verweigert habe. soweit ich weiss, geht das aus gründen des klüngels zwischen agentur und pia durch. keine aufmerksamkeit erregen. die public cars sind übrigens keine reine car sharing sache. die hälfte der karren ist an die stadt vermietet.

    kotzen, kotzen, kotzen…noch heute.

  8. gast 0010 sagt:

    von drogentest weiss ich nichts.

  9. gast 0010 sagt:

    hi,

    habe grad deine e-mail antwort überflogen & sie danach aber leider beim
    markieren gelöscht. schlau. doofe hitze.

    magst nochmal senden, bitte?

    LG
    0010

  10. 1 Rad – 1 Stunde – 1 Euro…

    Mit dabei ist selbstverst……

  11. Ilona G. sagt:

    also leute…bin grad eben durch zufall auf diese seite gelangt…weil ich nämlich (freiwillig) auf arbeitssuche bin. Da ich von 2005 bis 2007 bei der PIA gearbeitet habe und mich zu dieser zeit sehr gut dort aufgehoben fühlte, wundert mich das doch sehr was ich hier lese und kann das echt nicht nachvollziehen. ich, zu der zeit 46, bürokauffrau mal gelernt, hier und da gejobbt, 2 erw. kinder, in erwartung eines gerichtsverfahrens wg. btm mit unbestimmtem ausgang…. hatte zu dieser zeit quasi keine aussichet auf einen vernünftigen job…zum. nicht auf dem 1. arbeitsmarkt. mein casemanager riet mir,(er zwang mich nicht!)mich doch bei der PIA zu bewerben, was ich dann tat…und so arbeitete ich zunächst ein paar monate dort am empfang als 1-euro-kraft. ich fühlte mich, entgegen meiner erwartung dort gut aufgehoben…und hatte weder mit vorgesetzten noch mit kollegen irgendwelche besonderen probleme, die ich woanders nicht gehabt hätte. im gegenteil, man brachte mir vertrauen entgegen und mir machte die arbeit spass, sodaß ich nach ein paar monaten einen befristeten arbeitsvertrag bekam und meine gerichtsverhandlung vor allem aufgrunddessen mit einer bewährungsstrafe ausging. ich wüßte nicht, welcher arbeitgeber sonst mir diese chance gegeben hätte und bin noch heute hr.schellberg und fr. kannenberg sehr dankbar dafür. da mein vertrag leider befristet war entliess man mich nach einem jahr mit der aussicht nun bessere chancen auf dem 1. arbeitsmarkt zu haben…wo ich dann erleben durfte, welchen wert ich wirklich auf arbeitsmarkt habe. ich arbeitete vollzeit in einer spielhalle, für 7! euro brutto, musste! teilw., wenn kollegin erkrankt bis zu 70 wochenstunden arbeiten, sogar von spät-auf frühschicht, musste menschenunwürdige arbeiten verrichten und bin nach einem halben jahr aufgrund einer AU gekündigt worden. ich hatte eine ischialgie wegen überbelastung und konnte keinen schritt mehr laufen. von kolleginnen wurde ich ständig gemobbt, wenn ich nicht bereit war noch mehr schichten zu übernehmen, weil bei über 200 stunden mon. die lohnsteuer so hoch war das sich das überhaupt nicht bezahlt machte…kurz: ich wurde ausgenutzt, gemobbt und sogar bedroht…und leide heute noch unter den gesundheitlichen folgen.
    bei der PIA war das anders, ich bekam tröstende worte, verständnis, und man ging auf meine wünsche und fähigkeiten ein… ich wurde flexibel eingesetzt, hatte verantwortung und musste niemals arbeiten verrichten, die mir zuwider waren. ich denke noch heute oft an diese zeit und würde jederzeit wieder dort arbeiten. schwer vorstellbar, das sich das in 3 jahren so sehr verändert haben soll…klingt irgendwie nach ner verschwörung hier.
    also wenn ihr eh keine lust auf arbeit habt seid ihr dort sicher falsch. aber euch hier auch noch namentlich über vorgesetzte und mitarbeiter beleidigend auszulassen und angst zu verbreiten, finde ich unfair und echt bedenklich. zu meiner zeit jedenfalls wüsste ich nicht dort ängstliche menschen angetroffen zu haben…im gegenteil, habe ich mich oft gewundert, wie viel verständnis für manche leute aufgebracht wurde, die in schwierigen lebenssituationen waren. und ich bin ziemlich sicher, das durch den besonders engagierten einsatz von frau kannenberg so einige ihren beruflichen weg (wieder)gefunden und ihre lebenssituation verbessert haben….vorrausgesetzt sie waren dazu bereit.
    ja…also alles in allem bin ich ziemlich entsetzt über das was ich hier lese…
    muss auch nicht anonym bleiben, hab nichts zu verbergen….aber vielleicht wird ja mein beitrag eh gelöscht in diesem ganzen einseitigen geschreibsel hier…
    liebe grüße Ilona

  12. bea sagt:

    Schönen Tach auch,

    an Ilona G.

    Sie sind für mich vollkommen unglaubwürdig mit dem was Sie schreiben.
    Bekommen Sie Geld dafür?

    Gruß Bea

  13. Ilona G. sagt:

    ja….schönen tach gleichfalls bea

    wie bereits erwähnt, stiess ich durch zufall auf dieses forum. im allgemeinen ist mir meine lebenszeit viel zu schade um in irgendwelchen foren rumzudiskutieren…
    folgerichtiger wäre allerdings die frage gewesen ob ich das aus dankbarkeit schreibe…oder glauben sie allen ernstes das ich das alles erfunden habe? es gibt immerhin genug leute, die zu der zeit dort auch gearbeitet haben und es auch heute noch tun…
    aber die frage war ja ob ich geld dafür bekomme. oder war das eine rhetorische frage?
    bisschen drüber oder?? wie das ganze hier!!
    aber die unterstellung, ich sei unglaubwürdig und bekäme geld dafür…zeigt mir ja mit wem ich es hier zu tun habe…
    und eine sache war auch zu meiner zeit recht schwierig…die überqualifizierten und profilneurotischen, die das böse amt geschickt hat… mit denen, die nix konnten und/oder auch nicht wollten, die das böse amt geschickt hat… mit denen, die wollten und eine echte chance gesehen haben….zu einem halbwegs sozialverträglichen umgang zu bewegen.

    hätte wissen müssen, das ich hier total falsch bin, da ich zur 3. kategorie gehörte….aber wie gesagt, es war ein zufall

    trotzdem liebe grüße Ilona

  14. Martin Pernau sagt:

    tja meine liebe illona,

    ob du es glaubst oder nicht, diejenigen die hier einen bericht zu den vorgängen bei der PIA geschrieben haben, sind durchaus der kategorie 3 zugehörig. ich kenne all diese leute persönlich und noch viele mehr, die hier nicht über ihre erlebnisse berichtet haben.
    mag sein, dass du wirklich glück hattest und zu einer zeit bei der pia warst, als es noch “menschlicher” zuging. ich selbst habe bei der PIA gearbeitet, kann vieles von dem bestätigen was hier beschrieben wird und durfte erleben, wie die PIA mit menschen umgeht, die nicht alles mit sich machen lassen, weil sie noch selbstwertgefühl hatten. wenn du kein kleines häufchen menschlichen elends bist und nicht bereit dich für hungerlöhne oder 1 € jobs bei denen zu verdingen, dann wirst du sofort als störend und rebellisch empfunden, passt nicht in diesen verein. die PIA ist ein teil der lohndumpingindustrie mit ihren 1 € jobs und arbeitsstellen nach entgeldvariante, wo die sozialagentur zu 75 % an den personalkosten beteiligt ist. sicherlich brauchen grade leute wie du, die du nach eigenen angaben ein btm problem hattest, eine besondere aufmerksamkeit und förderung, aber die hättest du bei trägern die sich mit suchtproblematik auskennen, besser bekommen.
    du warst das perfekte stück mensch für nen 1 € job, du warst am boden und lügst dir heute noch einen in die tasche wie toll doch alles war. wo ist denn der arbeitsplatz, der nach einer personalisierten betreuung und förderung als ziel erreicht sein sollte?
    was die vermittlung in arbeit betrifft, da macht die PIA eigene aussagen in der presse, die aufzeigen, wie die quote aussieht:

    1233 Kunden nahmen im vergangenen Jahr die 1703 Angebote der PIA in Anspruch. Das ergab die Jahresbilanz für 2008. Allein 80 Arbeitsplätze vergab PIA intern, auf denen arbeiteten über das Jahr verteilt insgesamt 203 Menschen. „95 Prozent unserer Mitarbeiter sind ehemalige Kunden von uns”, erzählt Schellberg. (http://www.derwesten.de/staedte/muelheim/Hilfe-massgeschneidert-id809556.html)

    na wenn das mal nicht ne geile bilanz ist, 80 von 1233
    man lasse sich diese zahlen auf der zunge zergehen, vor allem sollte man aber
    mal darüber nachdenken, das diese 80 internen jobs auf 1 € basis oder als entgeldvariante laufen die zu nicht unerheblichem maß von der sozialagentur und somit dem steuerzahler bezahlt werden.

    martin pernau

  15. Ilona G. sagt:

    mein lieber martin,
    also wenn die sozialagentur nun auch noch leute mit bekanntem akuten drogenproblem zur individuellen betreuung und förderung zur PIA schicken würde…ja dann nacht mattes ;-)
    aber ich glaube du hast nicht richtig gelesen oder wirfst alles in einen topf??
    ich hatte kein suchtproblem sondern ein btm-verfahren…ich war kein armes opfer, welches betreuung und förderung brauchte…und ich war auch nicht so sehr am boden, daß ich mir in meiner situation alles hätte gefallen lassen müssen…ich konnte alleine denken, sprechen, lesen und schreiben…und hätte mich sicherlich gewehrt, wenn mir wer was böses gewollt hätte.
    ich habe scheisse gebaut und die möglichkeit bekommen da ohne viel unheil wieder rauszukommen….glücklicherweise gabs da euer forum noch nicht, denn sonst hätte ich sicher angst gehabt. die sozialpolitischen aspekte und der ganze klüngel woher das geld kommt und wer das am ende bezahlt interessierte mich in meiner situation weniger und ist ja auch ein viel komplexeres thema, auf das ich hier sicher nicht eingehen will…mir ist ja nicht langweilig….wollte lediglich mal ne positive erfahrung einbringen mit der hier anscheinend keiner umgehen kann….das ist alles!
    Ilona G.

  16. mark sagt:

    Ich war auch kurze Zeit bei der PIA. Also erstmal zu Ilona, Du wurdest nicht vom Amt gezwungen dorthin zu gehen, weil Du es es freiwillig gewmacht hast. Hättest Du es abgelehnt wären direkt Sanktionen auf Dich zugekommen.
    Das Personal dort schien zunächst sehr nett zu sein (fast schon zu nett). Mein Coach war zu mir wie ein guter Freund, ziemlich übertrieben. Erst als ich nicht alles mit mir machen ließ, wendete sich das Blatt und der Typ wurde richtig bösartig. Wenn ich was nachfragte was ihm nicht in den Kragen passte, irgendetwas in Frage stellte, hat er mich einfach unterbrochen, mich nicht ausreden lassen, sein Ton und sein Blick wurden richtig fies.
    Nachdem ich (gänzlich ohne jegliche Hilfe der PIA oder des Amtes) einen Job bekommen hatte konfrontierte ich den Coach mit seiner blöden Art mit Menschen umzugehen und drohte mit einer Beschwerde. Und siehe da, der Mann war wieder ganz der alte: übertrieben nett und falsch.
    Was mich außerdem sehr wundert, auf der homepage der PIA http://www.pia-stiftung.de/ wird schon seit vielen Monaten angekündigt, dass in Kürze ein Auftritt der PIA erreichbar sei, das ist bis heute nicht geschehen.
    Ich war zunächst auch skeptisch als ich zur PIA ging, u.a. wegen der Kritiken auf dieser Seite. Ich wollte und habe mir mein eigenes Bild machen können und kann die Ängste und Kritiken die hier geäußert werden gut nachvollziehen.

    Lasst Euch nicht unterkriegen!
    Viele Grüße

  17. Martin Pernau sagt:

    @illona,
    ob du es glauben magst oder nicht, aber genau das passiert obwohl es rechtswidrig ist. auch leute mit akuten alkoholproblemen landen bei der pia. ich freue mich für dich, dass es dir bei der pia gut ergangen ist und dir gewisse erfahrungen erspart geblieben sind.

    @mark
    das was du schilderst hört man leider sehr oft, erst nett und freundschaftlich, aber sobald du kritik äusserst bekommst du die weniger freundschaftliche seite gewisser coaches zu spüren. kein wunder dass druck aufgebaut und sanktionen angedroht werden, lebt die pia doch zu einem nicht kleinen teil von den kunden die von der sozialagentur dort hin vermittelt werden. jeder kunde der aus den maßnahmen ausscheidet bedeutet einen verlust von einigen hundert euro je nach maßnahme in die er gesteckt wurde.

    wer sich nicht mehr unterdrücken lassen will kann sich bei der “erwerbsloseninitiative brücke-mülheim, soziales ohne zwang” melden, die initiative ist letzte woche von alg II empfängern gegründet worden und begleitet zu terminen bei der sozialagentur, hilft bei der bearbeitung von anträgen, formulierung von widersprüchen, durchsetzung gesetzlich garantierter ansprüche und vermittelt an fachanwälte für sozialrecht, wenn unsere hilfe nicht mehr ausreicht und nur noch der klageweg offen bleibt.

    die homepage der initiative ist noch im aufbau, kontakt ist aber schon per mail möglich:
    bruecke-muelheim@arcor.de

    wer kämpft kann verlieren,
    wer alleine gegen die sozialagentur kämpft
    hat schon verloren

    martin

  18. Gast0011 sagt:

    @Frau Ilona G., Ihr Bericht ist nicht nur unglaubwürdig, sondern an Peinlichkeit nicht mehr zu überbieten. Seltsam, dass Sie weit und breit die einzige sind, die bei der PIA deine beschriebenen Erfahrungen gemacht hat, und dass Sie sich selber nicht lächerlich vorkommen.

    An alle anderen hier, lasst euch nicht unterkriegen!

  19. Bürger Wolfgang sagt:

    Hallo Ilona.

    Am Anfang meines “Geschreibsels”, erst einmal zum Ende Deines “geschreibsels”, das ich rein zufällig gefunden habe und…… ich will – ganz in Deinem Sinne – auch keine Forumsdiskussion damit auslösen. Daher gehe ich nur auf einzelne Abschnitte Deines Postings ein. Klingt komisch, is aber so.

    Ja…. ich bin auch sehr entsetzt darüber, wie bescheuert manche Leute sein müssen, sich für 1 € “freiwillig” zu verdingen und dem prekären Arbeitsmarkt somit auch noch Vorschub leisten.

    Ich bin froh darüber, dass Du Dich von der Anonymität hier im Net freimachen willst. Es gibt mir die Gelegenheit Dich recht herzlich zu uns einzuladen. Somit hätten wir, “die Brücke-Mülheim”, die Möglichkeit Dich persönlich kennen zu lernen. Dann könnte ich mit Dir eventuell über Deine Arroganz sprechen, welche Du hier so freimütig an den Tag legst, wenn Du die Aussagen der Betroffenen als “Geschreibsel” titulierst und dessen persönliche Erfahrungen sogar in Zweifel ziehst.

    Mehr noch !

    Du unterstellst den Betroffenen hier, sie hätten keine Lust zu arbeiten und das diese hier Angst verbreiten wollen.

    Keine Lust zum arbeiten, nur weil sie, anders als Du, den Mut aufbringen, den 1 € Scheiss nicht mitmachen zu wollen ? Und wen sollten diese User hier Angst machen wollen?

    Die Einzigen, die hier Angst haben sollten, ist die PIA Institution selbst. Nämlich um ihre Daseinsberechtigung als “Sozialer” Träger mit Gewinnmaximierungsgedanken und ihre Glaubwürdigkeit als solcher.

    Wie kommt es eigentlich, daß ein öffentlich und von der OB Mühlenfeld belobigter freundlicher Familien Betrieb und komischer Weise als „eingetragener Verein“ über keine eigene Website verfügt? Jeder „soziale Träger“ oder der sich dafür hält und der mir bekannt ist, stellt sich im Net vor. Die PIA Homepage sucht man vergeblich.

    Komisch…., aber Irgendwie erinnert mich deren emsige Geschäftigkeit an die so genannte „Berliner Treberhilfe“, die, wie Du sicher wissend bist, sich u.a. mit einem Dienstwagen der Marke Maserati für 114.320 € (sponsert by Stadt) um Obdachlose und sonstige sozial Benachteiligte kümmert.

    Jetzt aber mal zum Anfang Deines Elaborates (flüchtig zusammen ge”schreibseltes” Machwerk).

    Ich möchte eigentlich nur kurz darauf eingehen, da ich persönliche Gespräche immer bevorzuge, aber es wird mir sicher nicht gelingen mich kurz zu fassen.

    Also, wenn Du nur annähernd etwas aus den Berichten und Kommentaren zum Thema PIA erlesen (begriffen) hättest, dann wäre Dir – liebe kaufmännische Bürofrau und hier und da Rumgejobte – sicherlich aufgefallen, dass es sich bei den Betroffenen um ALGII Empfänger handelt, welche durch eine EGV “unmittelbar” von der Sozialagentur (eine karitave Einrichtung zur Bedürfnisbefriedigung für Bedürftige) gezwungen wurden, sich mit der „sozialen“ PIA einzulassen. Ich empfehle Dir hierzu noch mal den „Meine Meinung Blog“ zum Thema.

    Die Betroffenen sind also von der Sozialagentur zur Aktivierung vermitteldonnert worden weil sie angeblich:

    seit langem ohne Hilfe keine Arbeit finden
    keine tollen Ideen haben und sich den vielen suchenden Arbeitgebern nicht
    anbieten können
    frustriert und genervt sind, durch die vergeblichen Versuche Arbeit zu finden
    keine Energie mehr haben, durch Oben genanntes.

    Ist ja auch verständlich oder ?

    Für die ALG 1 Empfänger (rund 1,5 Mio.) ist ja schon keine Arbeit da und die ALG 2 Empfänger kriegen den Rest. Da ist es etwas schwierig für diese Gruppe in den 1. Arbeitsmarkt zu kommen. Und das diese Gruppe dann genervt ist ………also ich verstehe das.

    Gaaaannnnz anders war es doch bei Dir…… nicht wahr ?

    Ich schreib es mal so:

    wenn an meiner Arbeitgebertüre ´ne verbl…dete Arbeitnehmerin anklopfen würde, die´n guten Job für´n blanken Euro machen will, wäre ich doch ebenso bekloppt wie diese, jene abzuweisen, oder?

    Tja und Dein Sachbearbeiter hat nicht mal unmittelbaren Druck ausüben brauchen, er hat nur´n 1 € Job vorgeschlagen, weil er das Schaf in Dir gesehen hat. Ich hätte gern mal erlebt, wenn Du diesen Job in Frage gestellt oder diesen gar abgelehnt hättest. Aber lassen wir das.

    Anmerk.: Deine Akzgn. solltest Du i.Zft. auschrbn. oder erklrn., damit die Leute, welche die kfm. Tgkt. nicht erlernt haben und mit Deinen Abkzgn. nix anfgn. können, besser versthn. was Du meinst. Was meinst Du ?

    Anmerkung: Wenn die PIA doch so dolle für Dich war, warum erst 1€ Job bei denen (wie lange?) und anschließend nur ein Zeitvertrag für 12 Monate? (Berufsbezeichnung?)

    Ich möchte wetten, zu Deinem Gehalt haben die für Dich entweder ´ne Subvention kassiert (bis 800 € begrenzt auf 12 Monate) oder Du bist zum aufstocken zur Sozialagentur geschickt worden. (Wäre es zu vermessen von mir, Dich mal um nähere Angaben zum Arbeitsvertrag mit der PIA zu bitten?) ;o)

    Jaaaa, da hast Du aber bei der PIA verdammt viel kaufmännisches Wissen aufgefrischt und viel von der PIA gehabt, wenn ein Herr Schellberg oder eine Frau Kannenberg Dir gute Chancen für den 1. Arbeitsmarkt bescheinigen, Dich dazu noch in den A…ch treten und Du für 7 € Brutto in eine Spielhalle, wahrscheinlich ohne korrekte Ü-Stundenvergütung, mehr als 200 Stunden malochen gegangen bist. Was machst Du eigentlich Heute beruflich, mit fast 50 Lenzen?

    “Butter bei de Fische” sacht meine Omma immer:

    Tu mir ein Gefallen, jammere woanders und suche für Dich mal den Unterschied heraus (außer den höflichen), wo dieser zwischen der PIA und der Spielhalle im Zusammenhang mit Ausbeutung und Verarsche liegt.

    Ich hoffe für Dich, dass Dein Kommentar irgendjemand von der PIA Geschäftsführung zu lesen bekommt und Du trotz Deiner “ischialgie” dadurch (weil Du ja proPIA eingestellt bist) die Chance erhälst, dort wieder einen prekären Arbeitsplatz zu besetzen.

    Obwohl…… wenn ich mir Deinen Satzbau und die Inkonsequenz bei der Gross.- klein Schreibung so ansehe (von der Rechtschreibung ganz abgesehen), erschleicht sich in mir der Verdacht auf, ob es sich bei Deinem Pseudonym nicht um jemanden handelt, der eh mit solchen Dingen seine Probleme hat und auch noch einen Sitz in der Geschäftsführung bei der PIA belegt. Nur soviel und ohne einen Namen zu nennen, … diese Person ist weiblich und man sieht, dass sie sehr gerne Gummibärchen isst. (Speisegelantine für Gummibärchen ist hergestellt aus ungenießbaren Schlachtabfällen. Thilo Bode)

    Naja……. is halt nur ´ne Vermutung und wir sind im Net. Da ist eh alles möglich und jeder kann immer alles lesen.

    Wie ich schon am Anfang meines “Geschreibsels” erwähnte, es sind hier lediglich Erfahrungsberichte gegenwärtiger oder ehemaliger Betroffene und keine Lügengeschichten, welche eher Deine zu gehören scheint.

    Bedenklich, so finde ich, sind eher Aussagen von solchen Schafen wie Du eines bist, die den Ausbeutern noch was positives abgewinnen können. Aber was soll´s, bleib weiter im Teller und guck bloß nicht über den Rand.

    Solltest Du dann doch Du sein hier im Kommentarbereich, dann sorry dafür, daß ich auf Deine Befindlichkeiten (Knast und so) keine Rücksicht genommen habe. Aber Du kennst das doch : ….. wer die Musik bestellt…… !

    Übrigens ! Ich gehöre auch zu denen, die mal in den Genuss kamen, die nebulöse Geschäftsphilosophie dieses lichtscheuen Trägers PIA kennen zu lernen.

    Glaub mir (oder auch nicht), ich wahr mehr als einmal dazu geneigt, meine geballten Peacemakers in der Hosentasche rauszulassen.

    Hier mal mein persönlicher Eindruck von den sog. „Leerkräften“ bei der PIA :

    Mindestens zwei von den Kapazitäten die dort rumlaufen, sollten sich mal besser ´n Termin bei den AA´s geben lassen.

    Ferner wird dort eine Person auf Betroffene losgelassen, die von der Natur so benachteiligt wurde, daß ich den Eindruck hatte, sie will mit ihrem Narzissmus und ihrer Blasiertheit, dieses Naturmanko wettmachen.

    Wahrscheinlich wurde sie aus diesen Gründen aus dem öffentlichen Dienst heraus komplimentiert. „Mit dieser Person kommt doch keiner klar ! “ Das sind die häufigsten Äußerungen gewesen, in Gesprächen mit Betroffenen während meines Aufenthaltes bei der PIA.

    Ich finde und ich habe es selbst erlebt : eher hat ein Elefant mit ´nem 13.er eine Mutter gelöst, als das diese Person was von „Empathie“ versteht. Die gehört in solchen sensiblen Bereichen, wo es teilweise um „schwierige“ Menschen geht, überhaupt nicht hin.

    Und erst dieser Zinnsoldat. Auch eine von den verkrachten Existenzen die dort rumlaufen, der, wie einige Andere auch, sich für einen Sozialpädagogen hält und das schärfste, er darf auch so auftreten.

    Wenn das Thema nicht so ernst wäre, würde ich darüber voll ablachen.

    Nur…….Lustig ist das Thema „PIA“ nicht wirklich.

    Solltest Du Rechtschreibfeehler bei mich finden, oderr im Sattzbau für Dir irgendwas auffällik seinn sollte,

    …….kannste alles behalten. Zur freien Verwendung in den 3. Arbeitsmarkt.

    Ohne Verschwörungsabsichten und mit freundlichem Gruss

    Bürger Wolfgang

    ——————————————————————————-

    Der Mensch: (lat. Menus, „Dummkopf, Schädling od. korr. Zoologisch,- wissenschaftliche Bezeichnung „Homer Suppens Sapiens)

    Als Mensch bezeichnet man einen beweglichen Wassersack, der sich unkontrolliert auf dem Planeten Erde ausbreitet und sich in verschiedene Ethnien und Typen unterteilt (er besteht nach neuesten Forschungen zu ca. 93% aus Wasser, zu ca. 5% aus einer dem Knäckebrot nicht unähnlichen Substanz und 2 % Haaren)

  20. Marie sagt:

    illona, mich würde auch mal interessieren ob du geld für deine storys bekommst die du hier verbreitest……..?????????????????????

  21. Anja sagt:

    Hallo Bürger Wolfang,

    danke für deinen Kommentar,den ich gerade las .
    Konnte mir doch das Lachen dabei nicht verkneifen!Vor allem bei deiner Vermutung,wer Frau Ilona G. wirklich sein könnte!
    Auch ich kenne diesen Laden mit ihren Leerkräften.
    Sicher gibt es ein paar brave Schafe,die es dort toll fanden.Jeder hat doch eine andere Sicht auf die Dinge.Und manche haben nun mal einen devoten,unterwürfigen Charakter!
    Welche narzissistische,blasierte Leerkraft meinst du?
    Also ich würde die kühle ,große Blonde mit dem alles vernichtenden Blick als solche bezeichnen.
    Wie auch immer,ich muß dort zum Glück nie wieder hin!
    Alles Gute für eure Brücke!
    Anja

  22. bea sagt:

    Hallo Anja,
    ich konnte mir das Lachen auch nicht verkneifen, als ich von Deinen
    Leerkräften = eigentlich Lehrkräften las. ABER: die sind wirklich
    so hohl in der Birne, dass das Wort “LEERkräfte” wirklich passender erscheint.

    Schönen Tach noch.
    Gruß Bea

  23. maik sagt:

    Hallo, Alter Weggefährte.

    manchmal wirkt die zeit in herrn frank schellbergs
    geldmaschine lange nach.

    schreibe grad eine mail an public car, da ich eine bescheinigung
    über meine tätigkeit dort für die kfz versicherung benötige.

    muss sein. obwohl ich ganz leicht nen hals bekomme dabei.

    LG
    maik schneemilch

  24. Bürger Wolfgang sagt:

    Hallo alter Rocker,

    schön von Dir zu lesen.

    Mittlerweilen müsstest Du aber drüber weg sein, weil der Name nur noch Gelächter auslöst.

    Der Protagonist wird doch bestimmt seine “Bücher” richtig (urmmphh…. ha ha ha)… ähm.. so transparent geführt haben, dass auch für Dein Anliegen ein ordentlicher Nachweis erbracht werden kann.

    Machen die doch (fast) alle in der MH SPD so. Das Paradebeispiel für ordentliche Kontierungsnachweise oder political correctness ist doch unsere OB oder ? ;o)
    (zur Erheiterung des Gemütszustandes hier nachzulesen: http://www.mbi-mh.de/2010/05/08/spd-sumpf-mh/ )

    Ich drück Dir mal die Daumen Maik ;O)

    Rock´n Roll

    Bürger Wolfgang

    ……………………………………………………………………….

    @ Bea…… ähm…. nurmaso….das mit den “Leerkräften” …naja .
    Das mit dem “hohl” sein, ist nicht ganz korrekt. Die haben schon was in der Birne. Nur ….. was, das entzieht sich wirklich meiner Kenntnis, aber ich bleib dran.

    @ danke Anja, lieb von Dir.

  25. Gast0011 sagt:

    Es gibt leider immer KLEINE PERVERS VERANLAGTE „MENSCHEN“, die die Situation der Arbeitslosen nach Herzenslust ausnutzen und dafür sorgen, dass Arbeitslose total am Boden kriechen, durch Existenzminimumentzug Qualen erleiden und dann für jede Ausbeutung sich selbst und freiwillig versklaven werden.

  26. User unbekannt sagt:

    Ohne professionelle Begleitung ist ein Besuch in der PIA nicht zu
    empfehlen!

    Ohne Beistand wird man verarscht, unter Druck gesetzt und Gesetze werden soweit
    strapaziert, bis sie nicht mehr zu erkennen sind. Es wird mit falschen Vorwürfen
    gearbeitet, wobei der Betroffene stets seine Unschuld beweisen muss. Ich würde
    jedem raten der mit der PIA zu tun hat, direkt zu einem Anwalt zu
    gehen, denn dann ist man auf der sicheren Seite.

    Coaching Fehlanzeige!

    Die Freundlichkeit der Mitarbeiter ist nur geheuchelt. Das Schlimme ist, dass
    die Coaches weder Erfahrung, noch Menschenkenntnis, noch Kompetenz und kein
    Einfühlungsvermögen in die Belange der Menschen haben. Zuweisungen aus reinem
    Selbstzweck heraus, sowie blindwütiges Anwenden fragwürdiger Instrumentarien,
    kommen häufig vor und sind äußerst kontraproduktiv.

    Wer Hilfe sucht, ist hier fehl am Platz! Das einzige, was man dort erwarten
    kann, sind noch mehr Steine, die sie einem in den Weg legen!

  27. Martin Pernau sagt:

    wenn du bei der pia verarscht wirst, man dich unter druck setzt und gesetze beugt um dich fertig zu machen, dann gibt es zwei möglichkeiten:

    1. du ergibst dich in dein schicksal und lässt es mit dir machen
    2. bewege dich zu uns und wir werden gemeinsam sehen, ob wir an deiner situation was ändern können.

    du wärst nicht der erste der aus einer maßnahme bei der pia ausscheidet ohne dass es zu sanktionen kommt, denn sanktionen ist ja die sache mit der man uns alg 2 empfänger am leichtesten unter druck setzen kann.

    allerdings klappt das nur, solange man sich nicht wehrt und wir haben gelernt uns zu wehren und das mit den einfachsten mitteln, mit den sozialgesetzbüchern

    vielfach werden leistungsberechtigte durch eine eingliederungsvereinbarungen zur pia geschickt, die einer prüfung durch einen fachanwalt für sozialrecht nicht stand halten und wir sind gerne dabei behilflich, jedem der hilfe sucht auch hilfe zu geben oder zu vermitteln wenn unsere möglichkeiten erschöpft sind.

    melde dich bei uns, wir können dann gemeinsam nach lösungen suchen

    http://www.bruecke-muelheim.de

  28. Aleks sagt:

    Hallo, auch ich hatte mal das Vergnügen mit der Pia. Was dort abging geht auf keine Kuhhaut! Psychoterror war an der Tagesordnung, fast schon sektenhaft gingen die inkompetenten Coaches mit den Betroffenen um. Es fehlte jegliche Sensibilität, alle Teilnehmer waren verängstigt und eingeschüchtert, manch einer hat sich übergeben müssen. Selbst in den Pausen wurden die Betroffenen ausspioniert. Die Kommunikation zwischen Betroffenen und Coaches erinnerte mich an ein Bootcamp, dafür klappte die Kommunikation zwischen Pia und Sozialagentur in Minutenschnelle.
    @ Wolfang und Martin: ich wünsche Euch viel Erfolg für die Brücke!

    LG, Aleks

  29. marie sagt:

    Wolfgang, deine beiträge bringen es auf den punkt, danke!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  30. guest sagt:

    Die meisten Beiträge sind zwar schon älter,
    aber trotzdem gebe ich meinen Senf dazu.

    @ alle hier bis auf Ilona „Fake“:
    Zum Glück muss niemand mehr Angst haben!

    Sollte dass hier mal ein Mitarbeiter, Ex-Mitarbeiter lesen,
    wird denen wohl die Lust vergangen sein ihre sadistische
    Ader weiter auszuleben…

    Also wehrt euch, und zeigt den Trollos in der PIA und
    Sozialagentur dass ihr euch nichts mehr gefallen lasst!

  31. Martin Pernau sagt:

    richtig, niemand muss angst vor der sozialagentur oder, wie du es nennst, “trolls” der pia haben.

    man kann euch nur dann angst machen, wenn ihr euch nicht über eure rechte informiert und euch nicht solidarisiert.

    wenn euch jemand mit leistungskürzung droht, weil ihr euch bei einem maßnahmeträger wie zb. der pia nicht “wohlgefällig” verhaltet, dann begeht er unter umständen den straftatbestand der nötigung. wenn es dafür einen zeugen gibt, hat der andere mehr zu verlieren als ihr, denn ihr verliert nicht einen cent der leistung, der andere unter umständen ein wenig seiner freiheit.

    stellt sie vor versammelter mannschaft zur rede, ihr werdet feststellen, dass sie dann nicht drohen sondern zu einem 4 augen gespräch laden.

    wenn sie euch zu einem 4 augen gespräch laden, verweigert dieses und besteht auf einen neutralen zeugen (also nicht unbedingt einen kunden des jeweiligen maßnahmeträgers)oder verlasst die einrichtung des maßnahmeträgers.

    schreibt den vorfall auf, nehmt euch einen beistand (z.b. erwerbsloseninitiative, gewerkschaft oder einen guten freund) und tragt den vorfall eurem sachbearbeiter vor, er muss sich die geschichte anhören und in eure akte aufnehmen. verlangt einen ausdruck von diesem vermerkt (er ist verpflichtet diesen auszuhändigen)

    gruß
    martin

    http://www.bruecke-muelheim.de

  32. User unbekannt sagt:

    Die PIA spielt
    systematisch mit den Finanzen und Psyche der Betroffenen und nutzt somit die Notsituation
    aus, aus meiner Sicht gehört so eine Einrichtung abgeschafft.

    Man hat den Eindruck, dort laufen nur selbsternannte „Diplompsychologen oder Diplompädagogen“ rum, die man mal unbedingt auf den Boden der Tatsachen zurückholen sollte! Manche Mitarbeiter rutschen aber auch gerne in die Rolle eines „Aufpassers“, was eher an einen Knast erinnert als eine soziale Einrichtung. Ziel der 4-6 Augengespräche ist es, „den Kunden klein zu machen“.

    „Berichte“ über die Teilnehmer, die von den PIA Mitarbeitern verfasst und später der Sozialagentur übergeben werden, sind der reinste Albtraum, und sollten zur Anzeige gebracht werden! Die Qualität der Einrichtung ist schlichtweg menschenverachtend!
    Sich selbst den Allerwertesten im Trockenen wähnend, begegnen einem die Angestellten der PIA anfangs übertrieben freundlich, spielt man ihre „Spielchen“ nicht mit, bekommt man ganz schnell Arroganz, Ignoranz und böse Unterstellungen zu spüren. Es wird sich hinter dem Rücken der Betroffenen darüber lustig gemacht und das auf einer absolut unsachlichen Ebene.

    Ich zähle nur die Fakten auf:
    Nötigung und Bespitzelung, sowie Falsches in Umlauf bringen. Habt den Mut Euch zu wehren!
    Als Mensch bleibt man in der PIA auf der Strecke. Kompetenz ist ein Fremdwort für die PIA. Menschenwürde = Fehlanzeige!
    Einfache Beschwerden führen zu keinem Erfolg, da die Sozialagentur sehr gute Kontakte mit der PIA pflegt.
    In Bezug auf soziale Kompetenz sitzen die Härtefälle hinter den Schreibtischen der PIA. Liebe Leute, lasst Euch nicht verarschen!
    Echt primitiv was da abläuft!

    Allen noch frohe Festtage!

  33. xxx sagt:

    So ein Text wie oben müsste massenweise als Flyer verteilt werden, damit die Bürger einfach mal sehen was tatsächlich in unserem Land los ist.

  34. insider sagt:

    flyer bringen nicht viel. besser wäre presse und tv informieren.

  35. lilapause sagt:

    hi@all

    habe die letzten kommentare gelesen.. da habt ihr aber jemandem derb auf die füße getreten.
    deine lebensfremden aussagen passen genau dorthin wo sie herkommen, „illona“.

    es hat nichts mit mumm haben zu tun, wenn einige lieber in der anonymität kommentare aufstellen, im übrigen würde mein name wohl kaum was zur sache tun..

    hat jemand ideen, wie man diesen wahnsinn in der pia unterbinden kann?

    lilapause

  36. Martin Pernau sagt:

    @lilapause

    organisiert euch bei http://www.bruecke-muelheim.de

    alle die dort aktiv sind waren als kunden, 1 € jobber oder angestellte

    diesen verein kannst du nicht einfach abschaffen, aber wir können als erwerbsloseninitiative druck aufbauen und den alg II empfängern dabei helfen
    aus maßnahmen bei der pia heraus zu kommen oder besser noch, nicht erst von der
    sozialagentur dorthin vermittelt zu werden

  37. bea sagt:

    Schönen Tach auch,
    Schönen Tach auch,

    an user unbekannt:
    Ja richtig, die bringen falsche Tatsachenbehauptungen in Umlauf,
    hinzu kommt: kollektives Gelüge der Mitarbeiter über “Kunden”, soll heißen,
    bewußte Falschmeldungen an die Sozialagentur; und deren Vorgesetzten
    = Vorstand der PIA.
    an insider: Leider ist die hiesige Presse auch auf deren Seite.
    Ein “kleiner” Lokalredakteur kann sich da nicht durchsetzen.
    Die haben selber Angst um ihren Arbeitsplatz.

    Gruß Bea

  38. lilapause sagt:

    danke@martin

    es ist ein skandal mit welchen mitteln in diesem verein macht ausgeübt wird, und dass die pia noch rückendeckung von der soz.agentur bekommt.

    hat kein journalist oder reporter den mut über diese vorfälle zu berichten?

    ich wünsche euch viel glück, und natürlich jedem den mut sich dagegen zu wehren, denn wer nicht kämpft der hat schon verloren.

    lilapause

  39. Martin Pernau sagt:

    @lilapause

    einer von uns hat mal den versuch bei der waz gestartet, der redakteur war sehr interessiert, wurde aber vom chefredakteur zurück gepfiffen.

    in mülheim herrscht halt die spd und da darf eine von bodo hombach geführte waz auch nicht gegen anstinken

    wir haben hier in mülheim einen recht interessanten filzteppich, da gehört eben alles zu, was mit der spd zutun hat. presse, stadtspitze und führungskräfte der pia kennen sich sehr gut, du glaubst doch nicht, dass die öffentlichkeit wirklich objektiv unterrichtet wird.

    du musst nur ein wenig intensiver suchen und dann findest du auch raus, wie gewisse maßnahmeträger in mülheim von seiten der politischen “elite” oder was sich dafür hält, gestützt werden.

    ;)

  40. lilapause sagt:

    @martin

    ;-) gibt ja auch noch tv sender.. und die wahrheit kommt immer ans licht, früher oder später.

    durch dieses forum und eure brücke, werden zumindest einige wach gerüttelt, die sich sonst hätten weiter einschüchtern und demütigen lassen..

    viel erfolg für euch und halte uns auf dem laufenden!!

    lilapause

  41. bea sagt:

    Schönen Tach auch,
    ja, Martin hat Recht.
    Vetternwirtschaft hoch 3 und höher,
    bzgl. Chefredakteur, der profiliert sich doch
    lieber mit seiner eigenen Sendung im Fernsehn …
    Reitz-Thema .. kotz,
    Was wär’ mit Akte 2010(11) Gruß Bea

  42. Bürger Wolfgang sagt:

    @ lilapause
    26. Dezember 2010 um 11:25

    hi@all

    …… hat jemand ideen, wie man diesen wahnsinn in der pia unterbinden kann?
    ———————————————————————–

    Hi Lilapause,

    …ja sicher !!

    In dem Du Dir diese Arbeitskleidung und Geräte besorgst,
    http://data5.blog.de/media/887/3052887_a1b70fd4c4_m.jpg

    hier in den 4. Stock einmaschierst,
    http://stadt.cityreview.de/images/fotos/a2/a2kmrl.jpg

    darüber einmal nicht nachdenkst,
    http://www.derwesten.de/img/3424595-1157211010/0273_543_27194431-1-543×199.jpg

    Dein schönstes Lächeln auflegst
    http://www.mz-web.de/ks/images/mdsBild/1277474085831l.jpg

    und so die anwesenden Geschäftsführer und Mitarbeiter mit einem freundlichem “Mahlzeit” begrüßt
    http://www.nrhz.de/flyer/media/13563/gta4.jpg

    Wenn Du noch Fragen hast,…… immer gerne. ;o)

    Bürger Wolfgang

  43. Bürger Wolfgang sagt:

    jetzt hab ich doch tatsächlich den Satireknopf nicht auf “off” gestellt

    kann das mal jemand für mich tun?…….. danke !

  44. lilapause sagt:

    hehe@martin

    bevor der Kommentarblock zu lang und unübersichtlich wird..

    ooooooooooooooooooooooooofffffffffffffffffffffffffffffffffffffff

    lilapause

  45. lilapause sagt:

    @wolfgang
    :D..

    hatte den knopf zu früh gedrückt ;-) jetzt aber *off*..

    die sgb bücher dürften auch im neuen jahr genug munition liefern, um den soz.agenten eine tretmine nach der anderen zu legen..

    ps. rutscht gut ins neue Jahr, bleibt gesund und unfallfrei..

    lilapause

  46. User Unbekannt sagt:

    Auch wenn das Thema PIA alles andere als lustig ist, Daumen hoch für Bürger Wolfgangs kreative und humorvolle Beiträge!

    Mich würde interessieren, ob das Bundesministerium für Arbeit und Soziales für eine Stellungnahme bereit wäre, was die ominöse „Betreuung“ der „Kunden“ in der PIA und in der Sozialagentur angeht.

    Mich würde auch interessieren, für welchen Zweck verfälschte Daten in der PIA und in der Sozialagentur erhoben werden und
    wie lange diese Daten gespeichert werden.
    Führt Protokoll!
    Darüber hinaus würde ich mir noch schriftlich geben lassen, wie die „Förderung“ in der PIA und in der Sozialagentur aussieht,
    und welches Ziel damit verfolgt werden soll.

    Niemand geht freiwillig zur PIA!
    Wer zur Sozialagentur geht, hat schon Probleme genug, man erhofft sich eine Lösung, und nicht noch mehr Probleme!

    Informiert Euch gut über Eure Rechte und Pflichten, damit solltet Ihr dem Psychoterror eigentlich entspannt entgegnen können.

  47. Marek sagt:

    meine interpretation der einträge. Kommen sie zu PIA (Paritätische Initiative für Arbeit e.V) landen sie bei PIA (Psychiatrische Institutsambulanz. ich kann nicht jedem eintrag zustimmen, aber hab selber mitgekriegt, dass die Lehrkräfte sich über Schwächen lustig machen u auch dass sie hinter den Teilnehmern (oder wie “wir” auch immer genannt werden) oder Kunden lästern… Aber weitere negativen Erlebnisse konnte ich bisjetzt nicht sammeln. Und langsam wird mir richtig mulmig.. Abwarten u Tee trinken oder eher ab zur Brücke. oO

  48. anonymous ... sagt:

    …anfang februar 2011 wurde ich nach meiner 6monatigen “arbeitszeit” bei der Diakonie direkt weiter zur PIA geleitet …trotz meiner bitte mich weiterhin in eine tätigkeit die auf vollzeit basiert zu schicken weil ich angst davor hatte in einen “hartz 4 trott” zu gelangen. alle anderen vorschläge wurden abgelehnt weil ich laut “vertrag mit dem ich anscheinend meine seele verkauft habe” (eingliederungsvereinbarung) VERPFLICHTET sei bei der massnahme der PIA teil zu nehmen bevor sich mich wieder weiter vermittel könne …….

    …als ich dann die PIA im forum mülheim aufsuchte wurde ich zur jobsuche in alten zeitungen und veralteten oder z.t. defekten geräten verdonnert die notebooks darstellen sollten ! achja und dann war da noch der mann der den ganzen tag kaffee trank und sobald man ihn sprechen wollte pause machte laut info-büro …innerhalb der ersten 2monate dort bekamm ich 2 termine bei diesem herrn indenen ich entweder auf total absurde themen wie fussball ergebnise oder karneval angesprochen wurde oder indenen ich mir anhören durfte wie nutzlos mein leben sei falls ich keine stelle finden sollte oder (wort wörtlich) scheiss egal ihm mein leben sei in “angenehmer agressiver art” ! …

    …gemeldet wurde dieser ablauf meiner casemanagerin kurzzeitig danach von mir auch ! und als dank habe ich eine 60% kürzung bekommen weil ich vorerst ohne klärendes gespräch angst hatte die PIA zu besuchen und ein termin bei meiner casemanagerin auch erst 1.monat später zustande kahm wurde diese fehlzeit durch kürzung bestraft …und muss weiterhin die PIA aufsuchen …nun darf ich sogar zusätzlich noch eine 2te einrichtung besuchen …genannt ZAQ ! dort darf ich auch noch die psychologische betreuung dieses wunderbaren instituts in anspruch nehmen …welch eine freude ! …fragt sich nur wer mal zum psychologen müsste !?

    …was soll man noch sagen ausser “daumen hoch” für ein “familien freundliches unternehmen” und die stadt mülheim die sich immer mehr und mehr in jeglicher art und weise zum gespött macht !

  49. eine Geschädigte sagt:

    kleiner Tipp: http://www.bruecke-muelheim.de –> dort gibt es Hilfe!

    Ein Jahr nach meiner “Entlassung” bei der PIA bin ich immer noch “geschädigt” – Alpträume, Erbechen, Angst vor der Sozialagentur… Angst vor den Terminen beim Sachbearbeiter.

    EGVs unterschreibe ich nicht mehr bzw. selten. Einrichtungen etc., alle “Angebote” der Sozialagentur lehne ich ab. GANZ bestimmt werde ich mich NICHT wieder auf so etwas einlassen. Ich lege keine AUs vor, NIX.
    Nur in Begleitung zu Terminen gehen, ich möchte Zeugen dabei haben.

    Anwälte bearbeiten das Ganze….

    Gutes Durchhalten! Den “Spies”-Gesellen- gelingts:-) Dir auch,

    eine Geschädigte