Hartzkritik

Euer Beitrag | Warum belügt das Jobcenter Kreis Viersen BLZ-Kempen die Menschen ??

Am Donnerstag kam ein Schreiben vom “Jobcenter Kreis Viersen BLZ-Kempen” bei S. V. ( 21 Jahre ) an.

Am 09.08.2011 gab meine Mutter folgende Bescheinigung bei der Behörde ab.

ERKLÄRUNG

Ich, Cl. O., erkläre, dass ich nicht bereit bin, meinen Sohn S. V. wieder in meinem Haushalt aufzunehmen.

Begründung:
Für Eltern besteht keine Pflicht, ihr Kind, wenn es volljährig ist, weiter bei sich wohnen zu lassen, da die elterliche Betreungs- und Aufsichtspflicht mit Eintritt der Volljährigkeit des Kindes endet. Ich mache hiermit von meinem Recht Gebrauch und verweigern die Wiederaufnahme meines Sohns.

Diese wurde aber nicht anerkannt.

Es war die Ablehnung der Zusicherung für die Aufwendung der neuen Unterkunft.

Das Schreiben sollte von der Teamleitung Frau S. geschrieben werden, diese hatte es aber von der SB Frau S. schreiben lassen.
(Das Schreiben von Ihr war am 12.08.2011 geschrieben.)
Frau S. beruft sich, gesetzwidrig, auf den “§ 22 Abs. 2a SGB II in der ab 01.04.2006″ geltenden Fassung, besser wäre es, Sie würde sich an die 40. Auflage, Stand 08.04.2011; § 22 Abs. 5 SGB II halten.

Beachten Sie bitte Folgendes:
Wenn Sie ohne die erforderliche Zusicherung umziehen, werden Ihnen bis zu Vollendung Ihres 25. Lebensjahres keine Leistungen für Unterkunft und Heizung gezahlt, auch wenn diese ansonsten in der Höhe angemessen sein sollten.

In Grunde ging es darum, das die Mutter von S.V. sich mit der Schwester eine neue Wohnung eine neue Wohnung sucht, den Sohn aber nicht mitnehmen will.

Prof. Dr. Berlit, in LPK (Münder) SGB II schreibt zu § 22 Rn. 88
Der Grundsicherungsträger hat keine Möglichkeit, einen jungen Erwachsenen zu zwingen, gemeinsam mit seinen Eltern in eine neue Wohnung zu ziehen.
Siehe auch LSG NI-HB 30.03.2007, L 13 AS 38/07 ER, ZFSH/SGB 2007,278.

Siehe auch:
info also 2/2011 Seite 66 Punkt 2 letzter Abschnitt. Prof. Dr. Berlit
“”.., dann besteht auch sonst keine gesetzliche Grundlage dafür, junge Hilfebedürftige auf eine Rückkehr in die elterliche Wohnung zu verweisen. LSG HH 24.01.2008, L 5b 504/07 ER AS
§ 22 Abs. 2a SGB II verschafft dem jungen Hilfebedürftigen keine sozialrechtlichen Wiederaufnahme-anspruch gegen die Eltern und normiert auch keine Wiederaufnahmeobliegenheit der Eltern.

Heute Morgen war ich mit den Betroffenen bei dem Jobcenter Kreis Viersen BLZ-Kempen.

Die SB Frau S. wollte uns zur Teamleitung Frau S. schicken, weil Sie dieses Schreiben nur im Auftrag der Teamleitung geschrieben hat.
Bei dem Gespräch mit der Teamleitung sagte uns Frau S., das dieses Schreiben mit dem Einverständnis des Geschäftsführer, des Jobcenter Kreis Viersen BLZ-Kempen, so geschrieben wurde.

WARUM WERDEN HARTZ IV-BERTOFFENE, VON DEM JOBCENTER BLZ-KEMPEN, MIT FALSCHEN GESETZEN BELOGEN?

 

 

 

Geschrieben am Dienstag, 23. August 2011
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